Therapie mit Qualität

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top

 

Rheuma

Rheuma ist ein Ueberbegriff für eine Vielzahl von Beschwerden, bei denen in erster Linie der Bewegungsapparat (Gelenke, Gelenkkapseln, Knochen, Muskulatur, Sehnen) betroffen ist. Rheuma ist aber auch eine Erkrankung von Bindegewebsstrukturen und da Bindegewebe im Körper fast überall vorhanden ist, können fast alle Organe im Körper bei einer entzündlich- rheumatischen Erkrankung beteiligt sein. Rheumatische Beschwerden gehören in die Betreuung eines Arztes. 
Es gibt verschiedene konventionelle Therapieansätze: medikamentöse Behandlungen, Physikalische Therapien und Anwendungen, aktive Bewegungs-und Haltungstherapie- und Schulung.

Die Wasserarbeit ersetzt die ärztliche Betreuung nicht, bietet aber einen alternativen, zusätzlichen Behandlungsansatz. Ziel ist es, dem Körper eine Erholungspause und somit Entspannung zu ermöglichen. Das Schweben im Wasser entlastet den Körper. Die Gefässe und das Gewebe dehnen sich durch die Wärme aus und die Muskulatur kann sich entspannen. Unterstützt und angeregt wird diese Entspannung durch sorgfältige, vom Therapeuten iniziieerte Bewegungen und Dehnungen am ganzen Körper. Bei der Wirbelsäule wird vor allem in Längsrichtung gearbeitet. Manipulationen an den Wirbelkörpern direkt werden unterlassen.Durch die Längsdehnungen vergrössern sich aber die Abstände zwischen den Wirbeln. Bandscheiben können vom umliegenden Gewebe Flüssigkeit aufnehmen, Nerven erhalten wieder mehr Raum.

Ueber die Arbeit an den Meridianen können Organfunktionen angeregt werden. Bei Rheumatischen Beschwerden ist es vor allem wichtig, die Stoffwechselfunktionen zu unterstützen sowie die Funktionen für die Muskulatur und das Skelett (Leber, Milz und Niere)

Geeignet für die Arbeit im Wasser sind alle rheumatischen Beschwerden, die auf Wärme positiv ansprechen. Arthrosepatienten schätzen das Dehnen und Ausstreichen ihrer schmerzhaften Stellen an Händen und Füssen. Patienten mit Wirbelsäulenerkrankungen erfahren Entlastung des Rückens. Fibromaylgiepatienten erleben schmerzfreie Momente und Erholung.
Ungeeignet sind akute entzündliche Erkrankungen oder akute Bandscheibenvorfälle.

Sinnvolle Begleitung zu einer Therapie im Wasser sind innere Anwendungen im Bereich Kräutertherapie, welche das Ausscheiden von Schlackenstoffen aus dem Körper unterstützen. Die traditionelle Chinesische Medizin (TCM) oder die Indische Gesundheitslehre (Ayurveda) bieten hier gute Möglichkeiten.


Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine weichteilrheumatische Erkrankung, die durch Schmerzen an typischen Sehnenansatzpunkten und durch generalisierte Schmerzen in verschiedenen Körperregionen gekennzeichnet ist. Zusätzlich bestehen häufig vegetative Störungen wie Verdauungsstörungen oder Schlafstörungen sowie psychische Veränderungen.

Betroffen aus chinesischer Sicht sind in erster Linie die Funtkionskreise von Leber und Niere, welche mit dem Stoffwechel, der Ausscheidung von Giften und dem Blutkreislauf zu tun haben. Fibromaylgiepatienten reagieren sehr oft auch empfindlich und allergisch auf Umweltgifte. Dadurch wird der Funktionskreis der Lunge betroffen, der über die Luft 
direkten Kontakt zur Aussenwelt hat.

Viele Fibromyalgiepatienten haben erfahren, dass konventionelle Therapien ihnen nur wenig oder überhaupt keine Linderung verschaffen. Bewegungstherapien oder Anwendungen, die mit Druck ausgeführt werden, können Schmerzen sogar verstärken. 
Gemässigte Bewegung hingegen oder sanfte Bewegunsübungen wie Qigong oder Tai chi werden meistens positiv erlebt.

Neue Therapieansätze setzen Schwerpunkte im Umgang mit Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung. Sie bieten Fibromyalgiepatienten psychologische Betreuung an. Als Medikamente werden Antidepressiva eingesetzt, welche insbesondere über den Serotonin-Stoffwechsel die Vorgänge im Gehirn beeinflussen.

Fibromyalgiepatienten erleben Sitzungen im Wasser als angenehm und erholsam. Gearbeitet wird ohne Druck. Die Arbeit im Wasser hat auch etwas Verspieltes. Ueber die Atmung und über passive Bewegungen wird der Körper eingeladen, sich zu entspannen. Dabei hat er viel Zeit. Auch wenn sich die Entspannung nicht von Beginn weg einstellt, so beginnt meistens nach etwa 30 Minuten eine Erholungszeit. Stärkere Berührung und Griffe werden nur dann eingesetzt, wenn der Körper Wohlbefinden signalisiert. Es ist wichtig, dass Fibromyalgiepatienten am Prozess teilnehmen und der Therapeutin/dem Therapeuten mitteilen, was sie unterstützt in ihrer Entspannung.
Sehr geschätzt wird meistens die Anwendung von Aqua-Dhara. Der sanfte Wasserstrahl über die Stirne wird als befreiend und spannungslösend beschrieben.

Auch bei Fibromyalgie empfehlen wir eine zusätzliche Behandlung durch TCM oder Ayurveda.

Dazu ein Literaturtip: 
„Fibromyalgie, Fragen und Antworten aus der Sicht der Chin. Medizin“, Shaker Verlag
Herausgeber: Dr. Phil. Andrea Mercedes Riegel
Das Buch zeigt die Behandlungsansätze von westl. und chin. Medizin auf, ohne ausschliesslich zu sein. Grundlage ist eine Studie, die mit Fibromyalgiepatienten durchgeführt wurde, die bereit waren, sich mit chin.Medizin behandeln zu lassen.
Wassertherapie kann beim Lesen mit Akupunktur oder Tuina-Massage verglichen werden.

 

 

 

 

 

 

 
Aquamed
Schaffhauserstr. 12
CH-4332 Stein
Tel. 062 873 51 26

Kontakt

 

 

 

 

 
 
 
Aqua-Relax + Aqua-Dhara


zu den Sachthemen