
Burnout
Was erlebt eine Person unter Dauerbelastung? Was sind die körperlichen und geistigen Folgen? Was können Menschen, die unter Dauerbelastung leiden, für sich selbst tun?
Menschen unter Stress sind weniger kreativ und ihre Leistungsfähigkeit ist stark eingeschränkt. Auf körperlich-geistiger Ebene gibt es den "Kompetenzmodus" und den "Überlebensmodus". Im Kompetenzmodus sind Menschen imstande, ihre Umgebung klar wahrzunehmen, ihre Lage umfassend einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Hier sind vor allem die höheren Zentren (Frontallappen, Gehirnrinde) aktiv. Im Überlebensmodus ist primär das lymbische System dominant, das heisst, Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsreaktionen treten in Erscheinung. In Stress-Situationen die von Menschen als ernsthafte, unausweichliche Bedrohung empfunden werden, schaltet ihr Gehirn auf diesen Überlebensmodus. Sie verlieren den Überblick und ihre Handlungsfähigkeit ist stark eingeschränkt. Mangel an Autonomie und Entscheidungsfreiheit sind die Folgen davon. Im besten Fall ist noch ein agieren möglich.
Bleibt eine solche Situation über eine längere Zeit bestehen, können somatoforme Krankheitsbilder entstehen. Nicht nur psychische Beschwerden entstehen, sondern auch ganz konkret Rückenprobleme, Gliederschmerzen, Kopfweh etc. Das Immunsystem ist angeschlagen.
Unser vegetatives oder autonomes Nervensystem unterliegt der Steuerung des lymbischen Systems. Wir können dieses System nicht willentlich direkt beeinflussen. Erhält jedoch der Körper Gelegenheit, sich zu entspannen, wird der Parasympatikus aktiv, was zu einer Entspannung der Muskulatur führen kann. Dies wiederum kann zu einer Reduktion von Schmerzbeschwerden führen. Oder der Blutdruck sinkt, die Pulsfrequenz wird länger. Entspannung entschärft eine Notsituation und ermöglicht einen Aufbau von noch vorhandenen Ressourcen. Sind genügend Reserven vorhanden, muss eine schwierige Situation nicht gleich mit einem Notprogramm beantwortet werden.
Wie kommen nun Menschen, die unter starkem Dauerstress stehen, aus ihrem Dilemma heraus. "Entspanne Dich" zu empfehlen, scheint wohl eher ein hilfloser Rat zu sein. Echte, gute Lösungen sind gefragt. Um kompetent handeln zu können, braucht es einen gut funktionierenden Frontallappen. Dieser ist die Koordinationszentrale im Gehirn. Er leitet es wie ein Dirigent sein Orchester. Ist er gesund, entscheidet er, ob Gefahr herrscht oder nicht und kann so auch vorschnelle Notprogramme hemmen.
Das warme Wasser ist ein Medium, das Entspannung im Vergleich zu andern Methoden relativ schnell ermöglicht. Das berichten auch Menschen, die überzeugt waren, nicht loslassen zu können. Sie finden mit Aqua-Relax- Sitzungen ein Stück Erholung.
Mit Aqua-Dhara wird der Frontallappen mit einem sanften Wasserstrahl positiv stimuliert. Die schwierige Situation ist damit nicht gelöst, aber vielleicht wird es möglich, etwas ruhiger zu handeln.
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